Entstehung der Rasse

Ann Baker war nicht nur die Begründerin der Rasse Ragdoll. Nein, sie züchtete und hielt auch so einige andere Rassen (es wird geschrieben, dass sie einige hundert Katzen hielt - was vermutlich stimmt, denn mit nur einer Handvoll Katzen kann man in kurzer Zeit keine neue Rasse schaffen. Bevor Anne Baker die Ragdoll ins Leben rief, züchtete sie auch Perser (welche zu jener Zeit noch normal lange, gesunde Näschen hatten).
Cherubims und Honeybears nannte sie einige ihrer anderen Katzen, welche vom Standard-Typ her der Ragdoll ähnlich sahen, in der Fellzeichnung aber einfarbig oder getigert waren, wie unsere Hauskatzen.

In der Genetikkarte des RFCI (die ab 1994 in ein Computerprogramm eingegeben wurde) sind ca. 9000 Ragdolls aufgeführt, ca. ein Drittel davon sind gar keine Ragdolls, denn sie führen nicht auf die Original Genetikkarte zurück, die D. Daytons bis 1994 per Hand führte. Es sind Katzen mit neuen Farben und Mustern oder die Ragdolls, die mit solchen Katzen verpaart wurden. Dayton führte diese Tiere als "Unbekannt", teilweise sind die anderen Rassen auch eingetragen, z.B. Himalayan, Birma, Perser, Exotic..., Abessinier...
Silvia Klaus hat das eindrucksvoll recherchiert und beschrieben: https://www.lucills-echte-ragdoll.ch/seite56B.htm

Die ersten eingetragenen Tiere der Experimentalzucht zeigen, dass Ragdolls aus weissem Perser und Burmese entstanden! Und immer wieder wurden Perser eingekreuzt - was uns leider heute immer noch ein so unterschiedliches Fell beschert...

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