Haltung und Zucht

Unsere Katzen leben im Haus, dürfen in alle Räume, kennen Hunde, Besucher, Staubsauger, Fernseher und ausgiebige Kuschelstunden... sie können das Haus selbständig und nach Belieben über ihren eigenen "catwalk" in den Aussenbereich verlassen.

  • Der gesamte Aussenbereich ist videoüberwacht. Hier wird nach Herzenslust geklettert, gejagt, gesonnt und gespielt.

  • Unser Aussengehege besteht aus einem grossen Holzhaus mit Vordach (3 x 6 m) und einem 4 x 7 m grossen Freigehege.

Katzenmütter und Nachwuchs haben im Haus zunächst einen gesicherten, ruhigen Bereich - aber weiterhin den Kontakt zu den anderen Katzen, den Hunden und zum normalen Alltag. Wenn sie grösser werden, erkunden die Kleinen nach und nach die Bereiche des Hauses und können - wenn das Wetter es zulässt - gemeinsam mit den aufmerksamen Müttern in den Aussenbereich.

Meine Zuchtkatzen sind gesund, ich kenne die Vorfahren, ich wähle mit Bedacht die Partner für Verpaarungen. Es werden nur Tiere zur Zucht eingesetzt, die gesund und kräftig sind. In die Zucht gehen nur Tiere, die auf (Erb-)Krankheiten negativ getestet sind: HCM und PKD sowie FeLV und FIV.
Alle unsere Katzen sind unter regelmässiger Kontrolle der Tierärztin, komplett und regelmässig geimpft sowie gechipt.
​Ich bin Mitglied im anerkannten und eingetragenen Katzenverein ARKZV e.V. Alle Nachweise können im Original bei mir eingesehen werden.

Katerhaltung in der Zucht

Nicht immer unproblematisch, manche Kater fangen bereits mit 6 Monaten an ihr Revier zu markieren, das kann scheußlich stinken ... und gerade in einer kleinen Zucht gibt es kaum eine Möglichkeit, Kater zu separieren - was zumindestens bei mir auch nicht gewollt ist. Bei meinem Kater verwende ich einen Suprerolin ("Kastrations-") Chip - und kann damit ca. 12 Monate lang Kater und rollige Katzen zusammen halten ohne dass der Kater Interesse hätte oder markiert. So kann es gezielt Würfe geben mit einer langen Erholungsphase (nicht nur) für die weiblichen Tiere.

Katzenhaltung in der Zucht

Auch die weiblichen Tiere müssen gut geschützt leben, nach einer Trächtigkeit und Geburt muß eine lange Erholungsphase sein, mehr als ein Wurf pro Jahr sollte einer Zuchtkatze nicht zugemutet werden. Dazwischen gilt es, die Rolligkeit zu unterbinden oder souverän zu überstehen. Es gibt allerdings Katzen, die sind "saisonal poliöstrisch" (Dauerrollig), d. h. abhängig vom Tageslicht werden sie alle paar Tage so lange rollig bis sie gedeckt werden - dieser Zustand ist purer Stress für die Tiere, hier muß mit Gabe der "Pille" eingegriffen/ kontrolliert werden. Dies kann nur in Zusammenarbeit mit einem guten erfahrenen Tierarzt geschehen.

Zucht bedeutet Weiterentwicklung und Veränderung

Konsequente Auswahl der Zuchttiere und keine Kompromisse bei deren Gesundheit ist unser Anspruch. Manchmal geben wir ehemalige Zuchttiere kastriert ab - es sind nicht unbedingt ältere Tiere, die uns verlassen, manchmal entwickeln sich Jungtiere, die wir unter Zuchtoption behalten haben, nicht so, wie es für die Zucht wichtig wäre; manchmal hatte eine Katzenmutter einen sehr grossen Wurf oder Probleme bei der Geburt - auch dann muss sie nicht nochmal gedeckt werden, sondern verlässt uns kastriert.
Wir müssen jedoch keines unserer Tiere unbedingt loswerden, wir suchen mit Bedacht die passende Familie oder Einzelperson - und freuen uns, wenn unsere Tiere und ihre neuen Besitzer glücklich miteinander sind.

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